zurück    drucken

Ausbildung zum Notfallsanitäter

Der Notfallsanitäter kommt und wird den Rettungsdienst verändern. Die Malteser bilden als eine der ersten im Berufsbild der Zukunft aus. 

Das neue Notfallsanitätergesetz (NotSanG) von 2014 hat das Berufsbild neu geregelt, um den gestiegenen Anforderungen der Notfallversorgung gerecht zu werden. Künftig übernehmen Notfallsanitäter die Versorgung von verletzten und erkrankten Personen. Um Menschenleben zu retten, dürfen sie in bestimmten Notfällen auch erweiterte Maßnahmen übernehmen bis der Arzt eintrifft oder die Klinik übernimmt.

Neue Ausbildung, mehr Kompetenzen

Rettungsassistenten fahren auch weiterhin Einsätze bei den Maltesern. In der Ausbildung aber löst der Notfallsanitäter den Rettungsassistenten ab. Die Ausbildungszeit verlängert sich auf drei Jahre und umfasst 4600 Stunden. Neben notfallmedizinischen Schwerpunkten werden verstärkt soziale Kompetenzen vermittelt. Gelernt wird in Blockeinheiten in der Schule und auf den Lehrrettungswachen, aber auch im Krankenhaus; immer mit modernster Ausrüstung und besonders praxisnah.

Rettungsassistenten müssen sich weiterqualifizieren

Die derzeit rund 40.000 Rettungsassistenten haben die Möglichkeit, sich innerhalb einer Übergangsfrist bis 2020 weiterzubilden. Rettungsassistenten mit drei Jahren Erfahrung müssen sich weiterqualifizieren; wer mehr als fünf Jahre Berufserfahrung hat, darf nach einer erfolgreich bestandenen staatlichen Ergänzungsprüfung die Berufsbezeichnung Notfallsanitäter führen. Die Malteser bieten in jedem Fall die passenden Ausbildungsgänge an.