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Malteser Rettungsdienst

Fragen und Antworten

Was kann ich bei den Maltesern verdienen?

Die Malteser zahlen Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rettungsdienst einen attraktiven Tariflohn nach den Arbeitsrichtlinien des Deutschen Caritasverbandes (AVR Caritas). Das bedeutet: Am Ende steht unterm Strich eine Menge mehr als die reine Grundvergütung. Das liegt an einer Vielzahl tariflicher Zusatzleistungen wie Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld und Kinderzulage. 

Die Dauer der Beschäftigung führt durch automatische Gehaltssteigerungen und tariflich geregelte Höhergruppierungen zu stetig steigenden Bezügen. Die Malteser zahlen außerdem auch schon in der Ausbildung Zeitzuschläge, Schicht- und Wechselschichtzulagen, die sich auf bis zu 50 Euro im Monat summieren können. Im Falle einer längeren Krankheit gleichen wir Abzüge bei der Nettovergütung aus – für Mitarbeiter, die drei Jahre oder länger bei uns sind, bis zu 26 Wochen lang. Langjährige Treue belohnen wir mit Jubiläumszuwendungen.

Wie hoch die Bezüge tatsächlich sind, richtet sich (wie auch im öffentlichen Dienst) nach der Qualifikation, der aktuellen Tätigkeit und der Region (Ost/West). Ein besonderes Plus ist die von den Maltesern für alle Mitarbeiter finanzierte zusätzliche betriebliche Altersvorsorge (über die Rheinische oder Kirchliche Zusatzversorgungskasse). Zudem bieten die Malteser eine vom Mitarbeiter finanzierte freiwillige Entgeltumwandlung an.

Schichtdienst und Work-Life-Balance: Was bieten die Malteser?

Am Schichtdienst und den besonderen Anforderungen, die die Arbeit im Rettungsdienst mit sich bringt, können auch die Malteser nichts ändern. Aber wir versuchen, den Berufsalltag so angenehm wie möglich zu gestalten und Belastungen gut abzufedern. Zunächst natürlich durch die Einhaltung der tariflichen Arbeitszeitvorgaben: Bei den Maltesern arbeiten Sie je nach Auslastung in einer 39- oder 48-Stunden-Woche. Außerdem mit einer flexiblen Dienstplangestaltung: Der Schichtdienst auf unseren über 200 Rettungswachen wird ganz individuell gestaltet. Dabei versuchen wir, auch mit innovativen Arbeitszeitmodellen, den Bedürfnissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerecht zu werden. In vielen Wachen gibt es Wunschdienstpläne. Auch auf den Malteser Rettungswachen gibt es Dienstpläne mit Arbeitsbereitschaften, allerdings nur dort, wo die die tatsächliche Arbeitsbelastungen in der fraglichen Zeit gemessen wurde und die dafür vorgegebenen Kriterien der AVR Caritas eingehalten werden. Dies überprüfen wir regelmäßig im Rahmen von Audits. 

Und weil zu einer guten Work-Life-Balance mehr gehört als nur ausreichend Freizeit zu haben, bietet die Malteser Akademie eine viel nachgefragte "Auszeit für Retter" an, bei der die Anforderungen des Berufs betrachtet und Kraft und Motivation für den Alltag geschöpft werden können.

Fördern die Malteser meine persönliche berufliche Weiterentwicklung?

Als Arbeitgeber legen die Malteser größten Wert auf ständige Qualifizierung und Weiterentwicklung. Einmal im Jahr führen wir mit jedem Rettungsdienstmitarbeiter ein Mitarbeitergespräch. Darin treffen Führungskräfte und Mitarbeitende miteinander Vereinbarungen über die persönlichen Karriereziele und legen fest, welche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen vom Arbeitgeber finanziell oder in Form von Freistellungen unterstützt werden. Unser Ziel ist es, dass Sie auch nach vielen Jahren im Rettungsdienst noch einen attraktiven Arbeitsplatz bei den Maltesern finden.

Wie gut und auf welch vielfältige Weise man sich bei den Maltesern beruflich weiterentwickeln kann, zeigen einige Beispiele unserer Fach- und Führungskräfte.

Weshalb nehmen die Malteser das Qualitätsmanagement so ernst?

Unser Leitsatz gibt die Antwort: „Qualität rettet Leben“. Unsere Rettungsdienstmitarbeiter arbeiten unterstützt von einem ausgereiften, bundesweit einheitlichen Qualitätsmanagement – übrigens das erste dieser Art hierzulande. Rainer Hirt, Audit-Leiter bei der Deutschen Gesellschaft für Qualitätssicherung, sagt: "Das Malteser Qualitätsmanagement ist für mich eines der besten im Gesundheitswesen. Fragen der Patientensicherheit werden umfassend behandelt ohne Mitarbeiterinteressen aus dem Auge zu verlieren. Der kontinuierliche Verbesserungsprozess ist vorbildlich geregelt."

Dessen Stärke zeigt sich im Alltag in handfesten Vorteilen und Arbeitserleichterungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als Beispiele: Die Dienstbekleidung und die Ausrüstung aller Fahrzeuge ist bei den Maltesern überall gleich gut. Wir sorgen für eine klare Rechtsstellung unserer Retter im Einsatz. Für uns ganz selbstverständlich: Fortbildung ist unser Anliegen. Alle Fahrer bilden wir nach einem von uns selbst entwickelten Curriculum speziell aus. So erreichen wir extrem niedrige Unfallquoten. 

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Wie wichtig nehmen die Malteser die Arbeitssicherheit?

Nur ein sicherer Arbeitsplatz ist ein guter Arbeitsplatz. Selbstverständlich stellen wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die nötige Schutzkleidung. Über das Qualitätsmanagement ist klar geregelt und sichergestellt, das die gesamte Arbeitsausstattung hohen Ansprüchen genügt. Die Arbeitsmedizinische Untersuchung, die wir alle zwei Jahre anbieten, sollte im Eigeninteresse Pflicht für jeden Mitarbeiter sein. Zudem bieten wir über unsere E-Learning-Plattform Online-Schulungen zum Thema an, die bequem von zuhause aus absolviert werden können.

Was tun die Malteser für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter?

Die Anforderungen im Rettungsdienst sind hoch, ebenso können die körperlichen und seelischen Belastungen hoch sein. Damit daraus keine Überforderung wird, unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, ihren Beruf sicher, gesund und somit möglichst lange ausüben zu können. Mit dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement treffen wir Vorkehrungen, um die Motivation und die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Das Paket umfasst:

  • Arbeitsschutz (z. B. Hygiene, Schutzkleidung, Schulungen, CO-Warner auf Rettungsmitteln)
  • Arbeitsplatzgestaltung (z. B. Standards für die Ausstattung und Möblierung aller Rettungswachen, technische Hilfsmittel auf Einsatzfahrzeugen)
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge
  • Individuelle Gesundheitsförderung (Maßnahmen zur Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung)
  • Psychosoziale Notfallvorsorge (Einsatznachsorge und Prävention)
  • Deeskalationstraining bei Übergriffen im Einsatz
  • Betriebliches Wiedereingliederungs- und Reha-Management

Der flächendeckende Ausbau des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ist eine der vorrangigen Aufgaben unserer Personalpolitik in den nächsten Jahren.

 

Was macht die Malteser besonders?

Besonders an den Maltesern ist in jedem Fall ihre lange Geschichte: Seit der Gründung eines Hospizes in Jerusalem vor über 900 Jahren hat sich bei den Maltesern ein besonderer Geist des Helfens entwickelt - dieser ist spürbar bei dem was wir tun, wie wir helfen und wie wir miteinander umgehen.

Heute erfüllen wir unseren Auftrag zeitgemäß in Form moderner Dienstleistungen. Die Malteser haben die Entwicklung des Rettungsdienstes in Deutschland seit den fünfziger Jahren  mitgeprägt und immer wieder innovativ vorangetrieben. Auch deshalb sind die Malteser heute eine feste Säule der präklinischen Notfallversorgung. Über 4.300 Mitarbeiter fahren jährlich mehr als 826.000 Einsätze. Allein die Größe und bundesweite Präsenz machen den Malteser Rettungsdienst zu einem besonderen Arbeitgeber

Besonders aber machen die Malteser vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele von ihnen gehen einen langen Weg, manchmal sogar das ganze Berufsleben, mit uns. Weshalb Sie uns die Treue halten, berichten sie hier.

Wie gut sind die Malteser auf die Zukunft vorbereitet?

Als großer Verband und großer Ausbildungsanbieter haben die Malteser immer ein Ohr an den wichtigen Trends und den auf den Markt befindlichen Innovationen:

  • Die Malteser haben das Qualitätsmanagement in den Rettungsdienst gebracht. Wer hat heute keines?
  • Die Malteser haben Algorithmen salonfähig gemacht. Wer arbeitet heute nicht danach?
  • Die zunehmende Aggressionsbereitschaft gegen Rettungskräfte haben wir frühzeitig erkannt und in eigenen Studien erforscht. Unsere Mitarbeiter bereiten wir in Deeskalationstrainings auf mögliche Gefahren vor.
  • Die Malteser haben die Einsatznachsorge für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest etabliert. Andere fangen damit erst an.

So haben wir ständig Ideen, wie wir noch besser werden können – auch um durch unsere Innovationen und Offenheit für Neues ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. Zum Beispiel setzen wir erste RTWs mit hydraulischen Tragen oder mit der digitalen Protokollerfassung ein. Mit speziellen Programmen zur Gesundheitsförderung geben wir Antwort auf drängende Fragen unserer Mitarbeitenden, wie sie ihren Wunschberuf gesund, fit und möglichst lange ausüben können.

Die Malteser waren und bleiben offen für Veränderungen. Die größte Stärke dabei sind die Anregungen unserer Experten, den Rettungskräften selbst. Alle zwei Jahre bitten wir sie in der Mitarbeiterbefragung, ihren Arbeitsplatz und ihre Arbeitsbedingungen zu bewerten.

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