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Malteser Rettungsdienst

"Immer Mensch bleiben und nach vorne schauen"

Immer nach vorne schauen und Mensch bleiben. So lautet das Motto von Thomas Fecker. Fecker ist stellvertretender Diözesangeschäftsführer der Malteser im Bistum Münster und leitet den dortigen Rettungsdienst.

Thomas Fecker ist Schwabe und Malteser durch und durch. Das hört man, das merkt man schnell im persönlichen Umgang. Schon mit 15 Jahren kam er in seiner Heimat Sigmaringen mit der Malteser Jugend in Verbindung. Nach der Erste Hilfe-Ausbildung fing er Feuer und durchlief alle Weiterbildungsstationen, die das Ehrenamt der Malteser jungen Mitgliedern bietet. Daneben absolvierte er die Qualifikationen für den Sanitäts- und Rettungsdienst.

Schließlich reifte der Entschluss, das Hobby zum Beruf zu machen: Zunächst als „Zivi“ in Wesel, dann als hauptamtlicher Rettungsassistent bei den Maltesern in Neuss. Der Umzug an den Niederrhein fiel ihm dabei nicht schwer, denn die Kolleginnen und Kollegen in der Neusser Rettungswache nahmen den Zugereisten mit rheinischer Herzlichkeit auf.

In Neuss legte Fecker den Grundstein für die weitere Karriere. Zusätzlich zu seiner Tätigkeit im Rettungs- und Notarztdienst qualifizierte Thomas Fecker sich für Führungsaufgaben in der Rettungswache, blieb aber dem Ehrenamt der Malteser treu. In Neuss stieg er zum stellvertretenden Wachleiter auf, wurde Dienststellenleiter in Ratingen, dann Rettungsdienstleiter in Düsseldorf und schließlich Rettungsdienstleiter im Bezirk Rheinland-Nord.

Vom Rettungsdienst ins Management

Dabei kam ihm zugute, dass die Malteser als Arbeitgeber ihn als Führungskraft kontinuierlich förderten und es ermöglichten, sowohl die nötigen Führungsqualifikationen bis zum Verbandführer als auch die Weiterbildung zum Betriebswirt berufsbegleitend zu erwerben.

Damit war der nächste Karriereschritt vom Rheinland in das Münsterland vorprogrammiert. Seit 2008 ist er nicht nur Leiter Notfallvorsorge und Rettungsdienst im Bistum Münster, sondern auch stellvertretender Diözesangeschäftsführer. Der Wechsel in das Münsterland brachte ihn zwar noch etwas weiter weg von seiner schwäbischen Heimat, aber zurück zur Heimat seiner Frau, mit der er zwei Töchter hat. Jungen Kolleginnen und Kollegen rät er, immer nach vorne zu schauen und Gelegenheiten der Malteser zur Weiterentwicklung zu nutzen. „Man muss schon den Mut besitzen, sich von bequemen Dingen zu lösen und flexibel auf sich bietende Gelegenheiten reagieren“, sagt er. Aber ganz wichtig ist für Thomas Fecker von Beginn an: „Immer Mensch bleiben!“

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