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Malteser Rettungsdienst

Auszeit für Retter

Mitarbeiter im Rettungsdienst wechseln zwischen Routine und Einsätzen, bei denen jede Sekunde zählen kann. Sie sind konfrontiert mit belastenden Eindrücken und Erfahrungen. Aber nicht nur der Zeitdruck, auch der Rhythmus der Schichtarbeit kann stressen.

Die Malteser bieten allen Mitarbeitern eine freiwillige "Auszeit für Retter" an. Die dreitätige Einkehr lädt dazu ein, den Alltag mal hinter sich zu lassen, den Kopf wieder frei zu bekommen und neue Kraft und Motivation für die nächsten Einsätze zu schöpfen.

Roy Kanzler, Leiter Notfallvorsorge und Rettungsdienst der Malteser im Bezirk Mainz, fährt bereits seit drei Jahren mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach Ehreshoven. "Wir sind dann etwa 15 Personen. Mit dabei sind frisch gebackene Rettungsassistenten, Studierende und auch "alte Hasen", die schon 20 Jahre bei uns sind." Was passiert, folgt ganz den Bedürfnissen der Teilnehmer. Die Auszeit bietet Raum für Gespräche und Stille, für Spaziergänge und für ein Gebet.

"Es ist schon eine besondere Chance, für einen Arbeitgeber zu arbeiten, der seinen Angestellten solche Gelegenheiten zum Innehalten bietet", findet Kanzler. Das ist wichtig - für den einzelnen, aber auch für das Team: "Die Kollegen kennen sich zum Teil schon lange, aber während der Zeit hier lernen wir uns noch mal ganz neu kennen. Das stärkt die Verbundenheit." Dass die Auszeit bei den Teilnehmern gut ankommt, zeigt die Tatsache, dass etwa die Hälfte mindestens ein zweites oder drittes Mal wieder daran teilnimmt. 

Die "Auszeit für Retter" ist ein fester Teil des Malteser Fortbildungsangebotes und wird, sofern landesrechtliche oder örtliche Vorgaben dies zulassen, mit 12 Fortbildungsstunden anerkannt.

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