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Malteser Rettungsdienst

Alles nur nicht langweilig: Malteser Azubis erzählen

Anna wollte eigentlich „nur“ die Wartezeit zum Medizinstudium überbrücken, hat aber im Bundesfreiwilligendienst bei den Maltesern ihre Liebe zum Rettungsdienst entdeckt. „Der Job des Retters findet mitten im Leben statt. Immer kommt etwas Neues auf Dich zu. Nach dem Freiwilligendienst war mir klar: Das will ich von Grund auf lernen.“

Anna macht ihre Ausbildung an der Malteser Schule in Aachen, einer von sechs staatlich anerkannten Rettungsdienstschulen der Malteser – genau wie Matthias: „Wir lernen hier mit innovativem Lernmaterial von erfahrenen Dozenten, die den Beruf lieben und nicht einfach stur unterrichten." Praktische Übungen, Simulationen und Exkursionen in die Gerichtsmedizin, THW und Feuerwehr gehören auch dazu.

Malteser Azubis lernen nah an der Realität: „Unser Schul-Rettungswagen ist genauso ausgestattet und ausgerüstet wie die Einsatzfahrzeuge. Als ich das erste Mal im Einsatz mitgefahren bin, wusste ich sofort, wo ich was finde.“ Langweilig ist es Anna bisher noch nicht geworden: „Du musst schlagartig konzentriert sein und richtig handeln. Aber darauf werden wir in vielen Übungen und Simulationen ja bestens vorbereitet.“

„Wenn der Meldeempfänger klingelt und man ausrückt, weiß man nie was einen erwartet“, findet auch Matthias. „Da schießen einem tausend Fragen durch den Kopf.“ Geholfen hat die Unterstützung der erfahrenen Kollegen. „Mittlerweile macht mir diese Herausforderung richtig Spaß. Wenn man erst einmal den Patienten vor sich hat, legt sich die Aufregung. Und ich bin immer wieder beeindruckt, wie man mit dem Gelernten Patienten helfen kann.“

Beide finden: Teamarbeit spielt im Malteser Rettungsdienst die Hauptrolle. „Ich war von Anfang an als Teil des Teams akzeptiert. Zusammen rausfahren, Hand in Hand arbeiten, aber auch das Erlebte nicht in sich hinein zu fressen, sondern sich auf der Rückfahrt zur Wache mit den Kollegen auszutauschen über das, was einen beschäftigt oder belastet – das ist wichtig.“

Das ist für Justin, Auszubildender beim Malteser Rettungsdienst in Wetzlar, nicht anders „Unser Praxisanleiter ist immer für uns da. Aber eigentlich sind alle Kollegen für alle Fragen und Anregungen offen und geben uns Tipps. Auf meiner Wache versuchen wir, viele Dinge gemeinsam zu unternehmen. Sei es das Essen im Dienst oder auch mal Freizeitaktivitäten. Das ist eine tolle Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen.“

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